Investitionsmöglichkeit: Der Immobilienmarkt in Argentinien im Jahr 2024

Ein Artikel von Juan Cruz Junghanss

Im Jahr 2023 erreichte der argentinische Immobilienmarkt historische Tiefstpreise und bot Käufern und Investoren eine einzigartige Gelegenheit. Dieses Phänomen war auf mehrere negative Faktoren zurückzuführen, die den Sektor stark beeinflussten. Wir von J&J werden diese Faktoren untersuchen, um das aktuelle Marktverhalten im Jahr 2024 besser zu verstehen.

Gründe für das „Allzeittief“ im Jahr 2023

In den letzten Jahren war Argentinien mit einer Reihe wirtschaftlicher und politischer Herausforderungen konfrontiert, die sich direkt auf den Immobilienmarkt auswirkten. Zu den wichtigsten Faktoren zählen:

    • Wirtschaftskrise: Die argentinische Wirtschaft war von einer hohen Inflation und einer ständigen Abwertung der Währung betroffen, was zu einer Minderung der Kaufkraft der Bevölkerung führte und Investitionen in Immobilien erschwerte.
    • Ungünstige Regulierungsrichtlinien: Das umstrittene und berühmte Mietgesetz oder Gesetz 27.551 (verabschiedet im Juni 2020) sorgte für Unsicherheit und entmutigte das Angebot an Mietobjekten und den Kauf von Mietobjekten im Allgemeinen, wodurch das Angebot an zum Verkauf stehenden Immobilien auf dem Markt zunahm. Die durchschnittlichen jährlichen Mieteinnahmen lagen bei rund 41 TP3T.
  • Kreditknappheit: Der Mangel an Krediten in den letzten Jahren beschränkte die Kaufkraft potenzieller Eigenheimbesitzer und reduzierte somit die Nachfrage der Endverbraucher nach Wohnraum.

Markttrends im Jahr 2024

Derzeit zeigt der Immobilienmarkt in Argentinien Anzeichen einer Erholung, was darauf schließen lässt, dass es für Investoren, die in den Markt einsteigen möchten, immer noch Möglichkeiten gibt. Laut aktuellen Daten von Reporte Inmobiliario und dem Index der Universidad del CEMA und RE/MAX Argentina:

Im April 2024 stieg die Gesamtzahl der Immobilienkaufverträge in der Stadt Buenos Aires im Vergleich zum Vorjahresmonat um 32,21 TP3T und erreichte insgesamt 3.636 Registrierungen. Darüber hinaus stieg der Gesamtbetrag der durchgeführten Transaktionen um 345,41 TP3T und erreichte $279,237 Millionen.

Der Real M2 Index für April 2024 stieg im Vergleich zum Vormonat um 2,141 TP3T, was eine Steigerung der Immobilienmarktpreise widerspiegelt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg der allgemeine Quadratmeterverkaufspreis für gebrauchte 1- bis 3-Zimmer-Wohnungen in der Stadt Buenos Aires ebenfalls um 10,261 TP3T.

Der Preis pro m2 beim Verkauf von Studio-Apartments wurde mit $1969 angegeben, während er für 2- und 3-Zimmer-Einheiten bei $1908 bzw. $1841 lag.

Positive Faktoren, die das aktuelle Wachstum vorantreiben

  • Änderung der öffentlichen Richtlinien: Zwar steht die argentinische Wirtschaft vor Herausforderungen wie hoher Inflation und finanzieller Unsicherheit, doch ein relativer Politikwechsel, wie zum Beispiel die Aufhebung des Mietgesetzes, hat das Vertrauen der Anleger gestärkt.
  • Reaktivierung des Hypothekarkredits: Mit dem Rückgang der Zinsen konzentrierten sich die Banken stärker auf Hypothekendarlehen, und das Angebot ist in den letzten Monaten stark gestiegen.

Abschluss

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der argentinische Immobilienmarkt derzeit ein Zeitfenster der Möglichkeiten für Anleger bietet, die von der Erholung der Preise von ihrem historischen Tiefstand im Jahr 2023 profitieren möchten. Zwar bestehen weiterhin wirtschaftliche und politische Herausforderungen, aber die Stabilisierung und die steigende Nachfrage deuten auf ermutigendere Aussichten für die kommenden Jahre hin.

Wenn Sie in Immobilien in Argentinien investieren möchten, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, Ihre Optionen zu prüfen und mit Hilfe der J&J Group fundierte Entscheidungen zu treffen.

Über den Autor

Bachelor in Wirtschaftswissenschaften (UCEMA) und Master in Finanzen (UCEMA) mit Erfahrung im kommerziellen Management von Unternehmen und Unternehmungen. Seine Spezialisierung liegt in der Bewertung von Investitionsprojekten, strategischer Finanzberatung und datenbasierten Lösungen für Privatpersonen und Unternehmen.

Linkedin